ISA Steckplatz kontra schneller Rechner

FRÜHER .-), als das Jahrtausend noch jung war, starben die ISA Steckplätze in Rechnern aus. Ein paar überlebten in exotischen Industrieboards die es nirgends gibt und die keiner bezahlen will.

 

Grund des Aussterbens war, das der Nachfolger des Northbridge- Chipsatzes KT-133A , der KT266, kein ISA mehr beherrschte. Und das wars dann natürlich...

 

Wenig Trauer zumeist, doch immer wieder stehen professionelle PC Betreuer vor dem Problem das ein bestimmtes Gerät NUR mit dieser einen exotischen ISA Schnittstellenkarte läuft. Will man diesen Rechner aufrüsten, beispielsweise auf XP oder höher, sieht es mit der P II oder PIII Rechengeschwindigkeit etwas übel aus.

 

Und hier die Lösung:

Der Chipsatz KT-133A ist der Schlüssel. Er bildete kurzzeitig den Übergang zwischen dem KT-133 und dem KT-266 und beherrscht genau das was wir brauchen:

- er stellt eine ISA Schnittstelle bereit

- er ermöglicht CPU-FSB 200/266 MHz

 

Damit kann man auf die Jagd gehen nach einem Motherboard welches den ISA Bus auch ausgebaut hat und das so lange gepflegt wurde das es der Hersteller auch für schnellere ATHLON XP ( bis etwa 2600+) spezifiziert hat.

 

geeignete Boards wären ZB:

ABIT KT7A (-RAID)

QDI KinetiZ 7E

Gigabyte GA-7ZXC

Chaintech 7AJA2

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0